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Saitenweise. . . . . . . . . . .30. Juli 1998 . . . . . . . . . . Nummer 7

Editorial

Journalistisches Fazit 1998

Das Jahr 1998 war für unsere Zeitung ein sehr ehrgeiziges.
Erstmals planten wir vier Ausgaben mit einem umfangreichen Angebot an Serien und Berichten aus den verschiedensten Bereichen. Blickt man nun auf diese vier Heftchen, so könnte man zufrieden sein: Wir berichteten bunt über die Vereinsprojekte. Wir beleuchteten in verschiedenen Serien schwerpunktmäßig unterschiedliche Aspekte des Musizierens beziehungsweise der Musik. Wir konnten interessante Gastautoren für spezielle Themen gewinnen.  saiten-weise wurde inhaltlich und in der Form professioneller. Die stets aktualisierte Internet-Homepage lockte sogar einen jungen Schweden als Abonnenten nach Artesiuventutien.
Doch allein schon am verspäteten Erscheinungsdatum dieser Ausgabe wird man erkennen, daß die Latte mit jährlich vier Zeitungen doch wohl zu hoch gelegt worden ist. Von der Konzeption einer Ausgabe, über die Kontaktierung aller Autoren, die Koordination der Inserate, dem Einfordern der Artikel von den (freilich ebenfalls unentgeltlich arbeitenden) Autoren, bis zum Layoutieren, dem Photodesign, den standard-redaktionellen Arbeiten und dem Lektorieren vergehen Wochen kontinuierlicher Arbeit, die umso größer wird, je breiter das zu belebende inhaltliche Spektrum ist.
Da aber auch aus (mündlichen) Reaktionen unserer Leser eine inhaltliche Orientierungslosigkeit ob dieses breiten Spektrums herauszuhören war, werden wir uns nächstes Jahr inhaltlich einschränken. Unser Schwerpunkt wird zukünftig vor allem Vereinsberichterstattung sein. Darüberhinausgehende Artikel sollen sich gezielter an das primäre Publikum: die vielen TeilnehmerInnen der Artes-Iuventutis-Projekte richten und in publizistischer Hinsicht attraktiver und ansprechender sein. saitenweise wird 1999 lediglich zweimal erscheinen (Mai – November).
So muß man résumieren, daß die ehrgeizigen Vorsätze für 1998 nicht erfüllt wurden. Die inhaltliche Palette war eine zu bunte, das Echo der Leserschaft entsprechend distanziert, der Arbeitsaufwand völlig unrealistisch. Wir hoffen, daß wir 1999 ökonomischer und zielgerichteter unsere Inhalte transportieren werden können und wünschen ein frohes und musikalisches neues Jahr.

Werner Goebl

P.S.: Wir suchen dringend redaktionelle Mitarbeiter, die bereit sind, eigeninitiativ zu arbeiten und Verantwortung zu übernehmen! Vor allem ehemalige Kursteilnehmer sind aufgerufen, aktiv und kreativ an dem Projekt saitenweise mitzuarbeiten.


made by Werner Goebl, 06.02.1999